5 klassische Gaming-Typen und ihre Vorlieben

Die Spielewelt ist bunt und abwechslungsreich. Die Angebotspalette reicht von Strategie-, über Renn-, bis hin zu Abenteuer-Games. Fans spielen heute auf den unterschiedlichsten Plattformen und mit unterschiedlichen Motiven. Das sind 5 klassische Gaming-Typen und ihre Vorlieben.

5 klassische Gaming-Typen und ihre Vorlieben
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Jeder Dritte spielt

Videospiele erfreuen sich unglaublicher Beliebtheit. Weltweit gibt es über 2,5 Milliarden Spieler, die auf Konsolen, dem PC oder auch dem Smartphone ihrer Leidenschaft nachgehen. Während die einen lieber allein spielen und sich einer Welt voll und ganz hingeben, genießen andere die Gesellschaft von Freunden oder nutzen Games zum kurzweiligen Zeitvertreib.

1. Der Soziale

Das Klischee des zurückgezogenen Außenseiters, der abgeschottet von der Gesellschaft allein zuhause den ganzen Tag nur vor dem PC sitzt, während er eine Packung Chips nach der anderen isst, gilt längst als überholt. Spiele haben die Unterhaltungsbranche erobert, eine neue Kultur entstehen lassen und Menschen zusammengebracht. Viele spielen, um mit anderen in Kontakt zu treten, um sich auszutauschen und Neues zu erzählen. Das eigentliche Spiel ist dabei oft nebensächlich. Das Gemeinsame steht im Vordergrund. Der soziale Gamer plaudert gerne über sein Headset, spielt vor allem Online-Multiplayer-Titel und setzt sich ab und an mit Freunden auf seine Couch vor den TV und veranstaltet einen gemütlichen Spieleabend. 

Gamer spielen gerne zusammen.
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2. Der Genießer

Neben Mehrspieler-Games gibt es auch jede Menge Singleplayer-Titel, die man allein genießt. Man kann sich mit der umfangreichen und tiefgehen Story auseinandersetzen, seinen eigenen Charakter aufbauen, nach seinen Wünschen individualisieren und Abenteuer erleben, die in der realen Welt nicht vorstellbar sind. Solche Spiele fallen meist in die Genres Rollenspiel (= RPG) oder Action-Adventure. Wer gerne alleine spielt, möchte abends nach Uni, Schule oder Arbeit vom hektischen Alltag runterkommen und etwas entspannen. 

In Rollenspiele kann man genüsslich eintauchen.
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3. Der Ehrgeizige

Die kompetitive Sparte von Videospielen wurde in den letzten Jahren immer größer. In vielen, vor allem asiatischen Ländern, ist es absolut legitim, „professioneller Gamer“ als Berufswunsch zu äußern. Beliebte Turniere füllen ganze Stadien mit Fans und fesseln Hunderttausende im Livestream vor den Bildschirm. Wer gerne kompetitiv spielt, braucht von der Grafikkarte bis zum Bildschirm sowie Maus und Tastatur hochwertige Komponenten. Eine schnelle Bildwiederholungsrate ist ebenso wichtig, wie eine Maus, die über zusätzliche programmierbare Tasten verfügt. 

Immer mehr wollen Gaming zum Beruf machen.
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4. Der Zeitvertreiber

Wer viel unterwegs ist und in kleinen Pausen etwas Abwechslung sucht, greift gerne zu Smartphone und mobiler Konsole. Auf der Nintendo Switch kann man seine Lieblingsspiele auch von unterwegs aus genießen und in den App-Stores von Google und Apple finden sich haufenweise Spiele. Dank der herausragenden Hardware moderner Handys ist die Qualität von mobilen Spielen unglaublich hoch geworden. Der Mobilegaming-Bereich ist sogar das größte Segment der Videospielindustrie.

Unterwegs spielen ist beliebter denn je.
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5. Der ultimative Fan

Dem Gelegenheitsspieler gegenüber stehen Hardcore-Fans, die Gaming als ihre große Leidenschaft ansehen. Die Spielebibliotheken gehen förmlich über vor lauter Top-Titeln und auf den Wandregalen zuhause tummeln sich Figuren und andere Collectibles. Gerne werden Special-Editions mit besonderen Boni gekauft, Spiele auf den Kopf gestellt, bis auch die letzte Quest erfolgreich abgeschlossen wurde und Messen unsicher gemacht, um andere Fans und Entwickler zu treffen und einen kleinen Blick hinter die Kulissen zu gewinnen.  

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