4 Tipps für gutes Licht bei Handy-Fotos

Mit diesen vier Tipps rücken Sie Ihre Smartphone-Bilder ins beste Licht.

Das richtige Licht ist wichtig für gute Handyfotos.
Foto: PeopleImages/iStock

1. Die richtige Tageszeit wählen

Fotos, die bei natürlichem Sonnenlicht am Morgen oder kurz vor Sonnenuntergang aufgenommen werden, wirken besonders attraktiv. Wer die tiefstehende Abendsonne beispielsweise für Porträtbilder nutzt, taucht das Antlitz der abgebildeten Person in besonders ansprechende, warme Töne. Es lohnt daher allemal, auf die Tageszeit zu achten und Lieblingsmotive frühmorgens oder in der Abendsonne abzulichten.

Beim Handyfotografieren auf ausreichend und gutes Licht achten.
Foto: Geber86/iStock

2. Licht gezielt nutzen & beeinflussen

In vielen Fällen ist es notwendig, das vorhandene Licht zu nutzen. Dabei kann einerseits die zu fotografierende Person durchdacht positioniert werden oder andererseits der Lichteinfall bewusst genutzt oder verändert werden. Beispiele: Wer sein Modell bei starkem Sonnenschein im Schatten aufnimmt, minimiert harte Schlagschatten im Gesicht. Für Beschattung kann ein Sonnenschirm, eine Hausmauer, ein Hut oder ein Tuch sorgen. 

In Innenräumen lohnt sich ein Blick auf die vorhandene Beleuchtung. Kann das Modell so positioniert werden, dass das Licht gut fällt? Gibt es Fenster, die natürliches Licht bieten? In allen Situationen ist es möglich, durch den Einsatz von „Reflektoren“ das Motiv gezielt aufzuhellen. Ein Reflektor ist eine helle Fläche, die Licht auf das Motiv umlenkt und dort bestimmte Bereiche aufhellt. Ein derartiger Reflektor muss nicht unbedingt „High-Tech“ sein – im Prinzip eignet sich dazu jede helle Fläche – etwa ein Karton, ein heller Schirm, eine Hauswand etc. 

Die richtige Beleuchtung sorgt für bessere Handyfotos.
Foto: filadendron/iStock

3. Blitzen bewusst einsetzen

Sehen Sie vom Blitzeinsatz eher ab: Das grelle Licht wirft meist unnatürliche Schatten und erzeugt eine häufig unästhetische Bildwirkung. Schalten Sie den automatischen Blitz daher ab (in der Kamera-App). Entscheiden Sie stattdessen situationsabhängig, ob ein Blitz notwendig ist. Falls ja, einfach wieder dazu schalten. 

Tipp: Schalten Sie den Blitz bei der Handykamera auf manuell.
Foto: portishead1/iStock

4. HDR manuell zuschalten

Häufig gibt es innerhalb eines Bildes Bereiche mit extrem großer Helligkeit und jene, die extrem dunkel sind. Der Kontrastumfang kann in diesem Fall für eine Standardaufnahme mit dem Smartphone zu groß sein – es wird dann entweder der helle Bereich korrekt belichtet oder der dunkle. Um das zu vermeiden, können Sie das HDR-Feature Ihres Handys nutzen. „High Dynamic Range“ bedeutet „großer Dynamikumfang“. Diese Funktion ermöglicht das zeitgleiche Erfassen von besonders dunklen und hellen Bildbereichen. Das Handy macht dazu mehrere Fotos, die per Software überlagert werden, um ein finales und korrekt belichtetes Bild zu erstellen. Verwenden Sie dieses Feature vor allem bei Panoramaaufnahmen, Porträts im Sonnenlicht oder extrem hellem Hintergrundleuchten. Kontraproduktiv ist die Einstellung hingegen bei Bildern mit viel Bewegung. 

HDR ist gut für Panoramaaufnahmen, Porträts im Sonnenlicht oder einer Beleuchtung aus dem Hintergrund.
Foto: Matthäus Rojek/iStock
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