4 Foto-Stative im Vergleich

Welches Stativ passt zu welchem Foto-Einsatz? Wir geben einen Überblick über die verschiedenen Fotostative.

Fotografie: Stativ für die perfekte Landschaftsaufnahme.
Foto: DieterMeyrl/iStock

Ein Stativ benötigen Sie immer dann, wenn Sie Fotos mit längeren Belichtungszeiten oder bei schlechten Lichtverhältnissen machen möchten. Die Befestigung mittels ¼-Zoll-Gewinde ist mittlerweile genormt, sodass eigentlich so gut wie alle Kameras auf so gut wie alle Stative passen. Aber es gibt unterschiedliche Stativtypen, die sich für verschiedene Einsatzzwecke eignen. Wir geben einen Überblick:

Einbein-Stativ

Einbeinige Stative wie z.B. das „ITT 1000“ von Isy sind besonders dann sinnvoll, wenn mit Teleobjektiven und längeren Brennweiten fotografiert werden soll, beispielsweise also bei sportlichen oder sozialen Events. Sie sind sehr schnell einsatzbereit und besonders einfach zu transportieren. Langzeitbelichtungen sind damit allerdings nicht möglich.

 

Reisestativ mit kompakten Abmessungen: Stativ „Compact Traveler No 1“ von Rollei.
Foto: Rollei

Reise-Stative

Für alle, die das Kamera-Stativ gerne mit im Reisegepäck haben, bieten sich Reise-Stative an, beispielsweise das „Compact Traveler No. 1“ von Rollei. Es ist aus Carbon und wiegt damit nur 980 Gramm. Die drei Beine lassen sich für den Transport umklappen, sodass es auf ein Packmaß von 33 Zentimetern reduziert werden kann. Es ist besonders praktisch, wenn man unterwegs ist und vor allem Natur- oder Architekturaufnahmen plant.   

Wandelbares Stativ

Das „Mundo 525M Tripod“ von Cullmann ist ein leichtes Reisestativ mit einem Packmaß von nur 45,5 Zentimetern, dass sich sowohl als Dreibein wie auch als Einbein benutzten lässt. Es hat eine kurze Mittelsäule, womit Makro-Aufnahmen vom Boden einfach möglich werden. Damit ist es besonders vielseitig einsetzbar und perfekt für alle, die einen portablen Allrounder für Alltag und Reisen suchen.

Gorilla-Stative

 Kompaktes Stativ mit flexiblen Beinen: das „Monkey Pod“ von Rollei.
Foto: Rollei

Mini-Stative mit biegsamen Beinen können genutzt werden, um die Kamera an nicht ebenen Flächen zu befestigen, beispielsweise an einem Baum oder einem Zaun. Zusätzlich kann es natürlich auch „normal“ aufgestellt werden. Gorilla-Stative wie z.B. das „Monkey Pod“ von Rollei eigenen sich allerdings eher für kleinere Kameras, Smartphones oder Action-Cams, da die Tragkraft meist gering ist, also bei rund ein bis 1,5 Kilogramm liegt.

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