3 Tipps für Smartphone-Fotografen

Im Handumdrehen zum Phoneographen: Mit diesen drei Tipps machen auch Sie richtig gute Bilder mit Ihrem Smartphone.

Phoneography: Die Kunst, gute Fotos mit dem Handy zu machen.
Foto: courtneyk/iStock

Smartphones haben wir permanent dabei. Sie sind leicht, flach und passen in jede Hosentasche. Und: Moderne Geräte verfügen über ausgezeichnete Fotooptiken. Deshalb sind sie für schnelle Schnappschüsse wie auch für beeindruckende Fotokompositionen geeignet. Mittlerweile hat sich sogar eine eigene Bewegung für das Bilderknipsen mit dem Handy gebildet: Phoneography. Mit unseren drei einfachen Tipps werden auch Sie zum Phoneographen.

1.  Der richtige Fokus

Der Autofokus ist praktisch, doch er ist nicht fehlerfrei. Ein gelungenes Bild hängt oft von der richtigen optischen Gewichtung der Motive ab. Der Touchfokus ist die Lösung. Den Bildschirm einfach dort berühren, wo man den Schärfepunkt setzen will. Im manuellen Modus der Kamera-App lässt sich mitunter komplett frei fokussieren.

2. Beide Hände machen gute Fotos

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, doch aus Bequemlichkeit werden Fotos mit dem Smartphone gerne aus dem Handgelenk und nur mit einer Hand geschossen. Das verleiht dem Ganzen eine gewisse Lässigkeit, ist einem guten Bild aber wenig zuträglich. Halten Sie das Phone besser immer in beiden Händen. Ein Stativ mit Smartphone-Halterung ist ideal für den perfekten Stand. Es reicht aber oft, das Handy auf einem soliden Platz wie z.B. einem Geländer abzustellen und so zu stabilisieren.

Tipps für gute Handy-Bilder.
Foto: FotoJog/iStock

3. Sparsamer Blitzeinsatz

Auf einen richtigen Blitz muss man beim Smartphone verzichten. Der LED-Blitz ist keine ernstzunehmende Alternative. Idealerweise versucht man daher, ohne künstliches Licht zu fotografieren, denn das Motiv wirkt sonst oft überbelichtet. Und während das Motiv in den Vordergrund rückt, liegen die restlichen Details im Schatten. Wird dennoch eines benötigt, hilft es, ein halbtransparentes, weißes Klebeband darüber zu kleben. So bekommt man einen selbstgebastelten Diffusor, der die Härte des grellen Kunstlichts etwas entschärft und für fließende Licht- und Schattenübergänge sorgt. Die entstandenen Fotos wirken so natürlicher und schöner.

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