11.12.2018 von: Saturn Tech News Redaktion

Drohnenkauf: Was muss ich wissen?

Die Beliebtheit von Drohnen hebt bei Fun-Piloten und Fotografie-Begeisterten weiter ab. Was es zu beachten gilt – technisch und gesetzlich – kurz zusammengefasst.

Drohnenkauf: Entscheidung über Größe und Modell (z. B. Quad-/Hexakopter)
Foto: Leonid Eremeychuk/iStock

1. Welche Drohne soll es sein?

Soll es ein Einsteigermodell sein, empfehlen sich kleinere Multicopter, deren Rotoren einen Durchmesser von etwa zehn Zentimetern haben. Sie kann man gerne auch Indoor ausprobieren.

Herauszufinden gilt es auch, ob man lieber mit Fernbedienung oder App-Steuerung via Smartphone und Tablet fliegt.

Will man seine Drohne öfter auf Ausflüge mitnehmen, empfiehlt sich ein faltbares Modell.

Je nach verfügbarem Budget sollte man auch darauf achten, welche Folgekosten (z. B. Zweit-Akku, Ladegerät, Ersatzpropeller, weiteres Zubehör) auftreten können.

Achtung bezüglich Betriebshöhe und Gewichts: Entwickelt der Quad- (vier Rotoren) oder Hexakopter (sechs Rotoren) mehr als 79 Joule Bewegungsenergie (das entspricht ca. 250 Gramm Gewicht bei einer Flughöhe von 30 Metern) wird er nicht mehr als Spielzeug eingestuft und bedarf einer behördlichen Bewilligung durch die Austro Control.  

Hersteller wie DJI, Yuneec oder Parrot haben Multikopter im Angebot, die mit Funktionen wie 4K-Kamera, automatisiertem Rückflug, Flughöhenkontrolle etc. punkten.

Parrot Anafi Extended: Kompakte Drohne mit Kamera, leicht zusammenklappbar
Foto: Parrot

2. Gesetzliche Bestimmungen zu Multikoptern

In Österreich ist der Betrieb von Drohnen im Luftfahrtgesetz (letzte Novelle: 1. Jänner 2014) geregelt. Die Website der Austro Control zum Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen gibt einen leicht verständlichen Überblick zu den einzelnen Flugklassen und jeweiligen Bestimmungen.

Eine Haftpflichtversicherung wird für alle Drohnen empfohlen, bei Modellen über 250 Gramm ist sie verpflichtend vorgeschrieben.

Zusätzlicher Tipp: Bei Reisen ins Ausland sollte man sich stets vorab erkundigen, ob die Einfuhr von Multikoptern erlaubt ist oder einer speziellen Genehmigung bedarf. Weiters sollte man sich erkundigen, in welchem Ausmaß Drohnenflüge und -fotografie gestattet sind.

3. „Drone Space“-App: Praktisch im Alltag

Ist man mit seiner Drohne innerhalb Österreichs unterwegs, gibt die „Drone Space“-App der Austro Control standortbezogene Auskunft und liefert aktuelles Kartenmaterial etc. Bei Erstellung eines Accounts ist u. a. das Führen eines Logbuchs möglich, das beispielsweise die Verlängerung einer Betriebsbewilligung vereinfacht.

Lesen Sie, welche Flugmanöver mit Drohne ein No-Go sind.

 

 

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